Archive for February, 2005
Auf Nihongo
Saturday, February 26th, 2005Morgen werde ich bei einem Anspiel mitmachen, bei dem ich auf Japanisch erzähle, wieso ich nach Japan gekommen bin und warum ich hier bleiben will. Auswendiggelernt bekomme ich es wohl nicht mehr, aber ich muss es mir noch einige Male durchlesen, damit ich es wenigstens flüssig lesen kann.
Es fängt folgendermaßen an:
“Bokudesuka? Un, nihonnihakyoumigaarimashita.
Watashiganihonheittehatarakukotodekamisamagawatashininani…”
Im Japanischen schreibt man keine Leerzeichen, deswegen würde das direkt in lateinische Buchstaben umgeschrieben so aussehen.
Wenn man Japanisch liest, ist es manchmal echt schwierig zu wissen, wo ein Wort aufhört und das nächste anfängt.
PDA vs. Papier
Friday, February 25th, 2005Vor einiger Zeit habe ich meinen Terminplaner von digital auf Papier umgestellt. Keine Batterien zu tauschen, kein Backup zu machen, größeres Display… PDAs haben eine Menge Vorteile, aber im Alltag sind diese nicht genug, um Papier zu ersetzen. Jedenfalls nicht für mich.
Dazu habe ich heute einenguten Artikel gefunden.
Freute sich Gott?
Wednesday, February 23rd, 2005Eine Sprachschülerin hat mich heute gefragt, ob ich denke, dass sich Gott darüber gefreut hat, dass Jesus starb.
Da hab ich erstmal ja gesagt und dass schien sie ziemlich zu verblüffen. Das hört sich vielleicht zuerst wirklich komisch an, deswegen erläuterte ich ihr deshalb noch was ich mit ja genau meinte: ja, ich denke Gott hat sich darüber gefreut, dass Jesus nach seinem Willen gehandelt hat, bis dass er sogar den Tod auf sich nahm, um die Sünden der Menschheit auf sich zu laden. In Epheser 5,2 steht das folgendermaßen:
“Und lebt in der Liebe, wie auch Christus uns geliebt hat und hat sich selbst für uns gegeben als Gabe und Opfer, Gott zu einem lieblichen Geruch.”
Gott hat sicher nicht am Tod Jesu an sich Gefallen gefunden, sondern an der Folge, den dieser hatte und hat.
Halbnackt und besoffen
Tuesday, February 22nd, 2005Gestern war hier das berühmt-berüchtigte jährliche Nacktenfest (はだか祭), bei dem tausende halbnackte Männer Sake-trinkend durch die Straßen ziehen, um schließlich vor dem Konoumiya-Schrein zu versuchen, den sogenannten “Mann Gottes” zu berühren. Sie glauben, dass sie dadurch im kommenden Jahr ihre Sünden loswerden und Glück bekommen können.
Mehr als den Kater das Jahres inklusive derber Erkältung bekommen sie aber wohl nicht.
Gut zu wissen, dass ich meine Sünden durch einen echten “Mann Gottes” loswerden kann, und das ein für allemal.

